Kontaktstelle für Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland

 

Grundlage

Die Staatsministerin des Bundes für Kultur und Medien, die Staatsministerin im Auswärtigen Amt für internationale Kulturpolitik, die Kulturministerinnen und Kulturminister, die Kultursenatorinnen und -senatoren der Länder sowie die Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Spitzenverbände haben am 16. Oktober 2019 die Einrichtung einer "Kontaktstelle für Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland" beschlossen. Damit wird ein zentraler Inhalt der "Ersten Eckpunkte zum Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten" umgesetzt.

Aktuelles

Netzwerkkonferenz: "Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten. Herausforderungen, Aufgaben, Strategien"

24. November 2020, 09:00 – 15:30 (digital)

ausgerichtet von der "Kontaktstelle für Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland"

Die virtuelle Konferenz nimmt die deutsche EU-Ratspräsidentschaft im Jahr 2020 zum Anlass, um die Aufgaben der "Kontaktstelle für Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland" europäischen und internationalen Akteuren zu präsentieren und entsprechende Bedarfe und Interessen von Personen und Institutionen in den Herkunftsstaaten und -gesellschaften sowie in Deutschland und Europa zu identifizieren.

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Trägerschaft & Finanzierung

Die Kulturstiftung der Länder wird administrativer und organisatorischer Träger der "Kontaktstelle für Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland" im Verbund mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste, der vom Auswärtigen Amt geplanten und finanzierten Agentur für Internationale Museumskooperationen und den kommunalen Spitzenverbänden. Die Kontaktstelle wird je zur Hälfte von den Ländern und dem Bund finanziert und nimmt voraussichtlich im zweiten Quartal 2020 ihre Arbeit auf. Sie soll zunächst in einem dreijährigen Pilotprojekt erprobt und vor Ende der Projektlaufzeit evaluiert werden.

Aufgaben

Die Kontaktstelle richtet sich insbesondere an Personen und Institutionen aus den Herkunftsstaaten und Herkunftsgesellschaften. Sie soll die erste Anlaufstelle für alle Fragen zu Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland sein. Dabei soll sie im Wesentlichen folgende Aufgaben erfüllen:

  • Information und Beratung zu Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland und verwandten Themen
  • Einzelfallbezogene Weiterleitung von Anfragen
  • Vernetzung von Personen und Institutionen sowie der Aufbau von Netzwerken
  • Sammlung, Strukturierung, Dokumentation, Veröffentlichung und statistische Auswertung von Daten und Informationen
  • Unterstützung der Bund-Länder Arbeitsgruppe zum Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten bei der Konkretisierung und Weiterentwicklung der in den "Ersten Eckpunkten" festgelegten Handlungsfelder und Ziele

Gremien

Als ihr zentrales Steuerungs- und Aufsichtsgremium legt die Bund-Länder-AG die inhaltlichen Schwerpunkte und strategischen Ziele der Aufgaben der Kontaktstelle fest. Eine gemeinsame Rahmenerklärung der Verbundpartner beschreibt die Ziele und den Gegenstand der Zusammenarbeit sowie die Zuständigkeiten und Aufgaben der Beteiligten. Zur Abstimmung der Kooperationspartner und um die Kontaktstelle bei ihrer Arbeit sowie die Kulturstiftung der Länder bei der Trägerschaft zu unterstützen, wird zudem ein Verbundausschuss gebildet.

Lesen Sie hier das ausführliche Konzept für die Errichtung und Ausgestaltung einer Kontaktstelle für Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland.

Kontakt

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Kontaktstelle für Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland
c/o Kulturstiftung der Länder
Lützowplatz 9, 10785 Berlin
E-Mail: contact@cp3c.de

Förderung

Auswärtiges Amt Die Beauftragte der bundesregierung für Kultur und Medien